Venedig

 

La Serenissima - die Erlauchteste. Repubblica di San Marco. Löwenrepublik. Viele Namen hat die Stadt, die an manchen Tagen im Wasser zu schweben scheint. Heute zieht sie jährlich Millionen Besucher in ihren Bann, ist gewissermaßen als Ganzes ein Freiluftmuseum geworden. Auch mich persönlich fasziniert sie immer wieder, aber mehr als das Venedig meiner eigenen Zeit interessiert mich seit jeher das historische Venedig. Patrizier, die so reich waren wie ein Bill Gates, Marc Zuckerberg oder Elon Musk, gaben den Ton an und schufen sich mit ihrem Staatsoberhaupt, dem Dogen, eine reich ausstaffierte Marionette, die an ihren Fäden hing, ansonsten aber nicht viel zu sagen hatte. Am wenigsten in Staatsangelegenheiten und Politik.

 

Die ersten Bewohner der Lagune waren Flüchtlinge vom Festland, die einzelne Inselchen in Besitz nahmen und sich dort ansiedelten. Nach und nach kamen immer mehr Menschen hinzu. Sie rangen dem flachen Brackwasser Stück um Stück so etwas wie festen Boden ab und entwaldeten dafür ganze Landstriche jenseits der Adria, denn die Stadt ruht auf Millionen von Eichenpfählen, die in den Schlick des Untergrunds gerammt wurden, um darauf bauen zu können. Sogar Flüsse wurden umgeleitet, damit sie mit ihren Sedimenten die Lagune nicht verlanden lassen konnten. Dann  kamen die Territorien auf dem Festland, der Terraferma, und mit ihnen die Villen der Sommerfrische. Die Spuren der alten Venezianer sind noch heute überall zu finden und wer mit offenen Augen durch manche Gegenden Nordost-Italiens zieht, findet den Löwen der Republik sicher ohne Schwierigkeiten.

 

Bis Napoleons Einmarsch im Jahre 1797 wurde Venedig nie von Feinden erobert. Danach allerdings war es vorbei mit der strahlenden Republik. Erst regierten die Franzosen, dann die Österreicher und schließlich die Italiener über die einst so stolze, unbezwungene Seemacht. Heutzutage sind es die Touristen. Aber wenn es Abend wird in der Stadt und die Tagesbesucher wieder fort sind, kann man manchmal noch immer den alten Zauber erleben.

 


Eine Lady in der Fremde

 

Cassandra

 

Ganz konnte und wollte ich mich nach der langen und spannenden Geschichte von Milanna noch nicht aus meiner Lieblingsstadt Venedig verabschieden, also schickte ich eine englische Lady auf die Reise dorthin.

Cassandra, Tochter eines englischen Peers, muss sich nach einer selbstverschuldeten überstürzten Hochzeit in der Fremde behaupten und tut das auf ihre eigene Art. Dabei hat sie einen Ehemann an ihrer Seite, aus dem sie einfach nicht schlau wird, der sie aber trotzdem mehr und mehr anzieht.

 

Milanna

 

Meine beiden Leidenschaften – für Venedig und das Schreiben – inspirierten mich schließlich dazu, einer Figur Leben einzuhauchen, die mich seit meiner Teenagerzeit begleitet hat: Milanna, Patriziertochter aus der Lagunenstadt.

 

Viel geschieht in der Venedig-Trilogie, die ihre Geschichte erzählt. Milanna begegnet ihrer großen Liebe, verliert sie wieder und erlebt nach vielen Irrungen und Wirrungen doch noch ein Happyend.

 

Serena

  

Meine erste historische Romanze war natürlich in meiner Wahlheimat Italien angesiedelt, allerdings nicht in der großartigen Stadt Venedig, sondern auf der Terraferma, ihrem Hinterland. Serena, die Tochter eines verarmten Landadeligen, soll verheiratet werden – mit einem Mann, den sie zwar noch nie gesehen hat, aber dennoch aus tiefster Seele hasst.

Als sie am Fluss zufällig einem geheimnisvollen Fremden begegnet, ergreift sie mit dem Mut der Verzweiflung diesen Strohhalm, um dieser Ehe um jeden Preis zu entrinnen.


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