Laura Gambrinus

... weiß nicht genau, wie sie zum Schreiben kam – denn eigentlich kam das Schreiben irgendwann, da war sie elf oder zwölf Jahre alt, zu ihr. Ihre Welt sind die Worte – gelesen und geschrieben. Die üblichen Verlagsabsagen haben sie allerdings dazu bewogen, es lieber mit Malerei zu versuchen, doch ihre erste große Liebe, das Schreiben, war dann stärker.

 

In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es sie vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Sie lebt und schreibt im (auch nicht immer) sonnigen Italien. Hier findet sie die wunderbaren Locations, die sie zu ihren Liebesromanen inspirieren. Ihre Heldinnen sind in der Regel starke, unabhängige Frauen jenseits der Dreißig, die so wie wir alle ihre Macken haben. Die kriegen es dann mit Männern zu tun, die bei aller Stärke und Dominanz auch einen weichen Kern besitzen und nicht selten die Vierzig schon eine Weile hinter sich gelassen haben. Reife Protagonisten also, die das Leben kennen und auch so manche Narbe davongetragen haben.

 

Laura konzentriert sich meist ziemlich linear auf ihre Hauptfiguren, wobei sie gerne besonderes Augenmerk auf Irrungen, Wirrungen und dramatische Wendungen richtet, die aus der fehlenden Kommunikation der Protagonisten entstehen - eben wie im richtigen Leben auch. Denn wie viele Bücher, Dramen und Märchen wären wohl nicht geschrieben worden, würden alle Agierenden immer vorbildlich miteinander über alles Bedeutsame sprechen?